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Jänner
(Ein) Kapitän von 15 Jahren - Jules Verne

       Jules Verne kennt doch eigentlich jeder, aber wer hat schon eins seiner Bücher gelesen? Und wer eins von den unbekannteren? Ich hab mich getraut und mich an "Ein Kapitän von 15 Jahren" gewagt....
Inhalt: Dick Sand arbeitet als Leichtmatrose auf dem Walfänger Pilgrim. Auf der Fahrt von Neuseeland nach Amerika, bei der auch die Familie des Besitzers anwesend ist, werden der Kapitän und der Großteil der Mannschaft getötet. Übrig bleiben nur Dick, vier schwarze Schiffbrüchige, die Familie Weldon, der suspekte Koch Negoro und der Hund Dingo. Dick Sand probiert sich wohl oder übel als Kapitän. Er hätte wohl Erfolg gehabt, hätte nicht Negoro den Kompass manipuliert und das Schiff nach Afrika verschlagen. An Land treibt er sein übles Spiel weiter und Dick und seine Gefährten geraten in ziemlich verzwickte Situationen, schlussendlich sogar in Sklaverei.
Meinung: Verne eilt ein ziemlich guter Ruf voraus. Ich hatte bei diesem Buch aber meine Bedenken, vor allem wegen der über hundert Jahre alten Sprache und der altertümlichen Art zu schreiben. Dies erwies sich aber als ungerechtfertigt. Das Buch ist überraschend spannend und manche Charaktere sind gut beschrieben, sodass man sie mögen beginnt. Es ist bedauerlich, dass die Hauptcharaktere nur oberflächlich gezeichnet werden, mit Dick Sand konnte ich mich kaum anfreunden. Trotzdem kann ich das Buch für diejenigen empfehlen, die Jules Verne abseits der breitgetrampelten Pfade kennenlernen wollen.


Februar
(Die) Schwestern des Lichts (Schwert der Wahrheit) - Terry Goodkind

Ich hab schon den ersten Teil gelesen und als ich mich an Terrys Sprache gewöhnt hatte, war ich gefangen...
Inhalt: Nachdem Richard seinen tatsächlichen Vater Darken Rahl umgebracht und somit das Ende der Welt abgewendet hat, wird er von heftigen Kopfschmerzen geplagt. Die geheimnisvollen Schwestern des Lichts, die urplötzlich auftauchen, erklären ihm, dass dies an seiner nicht vorhandenen Kontrolle seiner Magie liegt und er mit ihnen kommen muss, um sie beherrschen zu lernen. Er weigert sich, doch Kahlen, seine große Liebe, weiß sehr wohl, dass er sterben wird, wenn er nicht mit ihnen mit geht. Deshalb verrät sie ihn.
Meinung: Die Gescichte um den Sucher Richard Cypher und der Konfessor Kahlan Amnell ist episch, spannend und unglaublich vielschichtig. Terry Goodkind vermiest den Lesern aber jedes Happy End, weil es eben doch eine elfteilige Romanserie ist. Deshalb legt er den Hauptpersonen immer mehrere Berge in den Weg. Beim Lesen dachte ich mir schon oft: "Warum, Terry? Warum musst du ihnen so weh tun???" Das zeugt einmal von seiner sadistischen Ader (*zwinker*) und von seinem überwältigend guten Schreibtalent.


März
Fool on the Hill - Matt Ruff

Meine Schwester hat mir dieses Buch geschenkt, als sie feststellte, dass Kobolde darin vorkommen.
Inhalt: Zeus (!) ist ein passionierter Geschichtenerzähler und -inszenierer. Diesmal hat er sich den Campus der Universität Cornell als Schauplatz ausgesucht. George, ein junger Schriftsteller, kann den Wind befehlen, weshalb er sich perfekt als Hauptfigur macht. Gleichzeitig streben aber auch ein Kater und ein Hund dem Campus zu, weil sie glauben, dort den Himmel zu finden. Ganz nebenbei ereignet sich auch noch die Vorgeschichte zur größten Schlacht der Campuskobolde.
Meinung: Matt Ruff wagt einiges in seinem Erstlingswerk. Er schmeißt alles zusammen, was so in Fantasyromanen immer wieder auftaucht: Kampf gegen eine längst besiegt geglaubte Macht, wahre Liebe, noch lebende, aber auch totgeglaubte Freunde, ein Drache, sprechende Tiere, Rassismus (unter den Hunden natürlich) und eine zum Leben erweckte Gummimaid. Die einzelnen Handelsstränge wären für sich betrachtet ganz toll, nur merkt man schnell, dass Ruff zu viel auf einmal will und deshalb die gute Stimmung vermasselt. Er wechselt ständig zwischen sarkastischem Humor und ernstgemeinter epischer Darstellung der Ereignisse hin und her und es gelingt ihm einfach nicht, die Balance zu halten. Schade drum, die Geschichte hätte viel Potential!

April
(Der) Zeitdieb - Terry Pratchett

Ich liebe Terry Pratchett.
Inhalt: Die Geschichte dreht sich um den genialsten Uhrmacher der Scheibenwelt, die Revisoren (die eiskalten, Kutten tragenden Buchhalter des Universums), Susan (der Enkelin von TOD), TOD und Lobsang - einem Findelkind mit beeindruckenden Kräften. Der Uhrmacher schafft auf Befehl der Revisoren eine gläserne Uhr, die die Zeit anhalten wird, und der Rest will dies verhindern.
Meinung: Für mich einer der witzigsten, genialsten und verrücktesten Teile der Scheibenwelt! Lobsang ist der wohl zynischste Zeitmönch dieser und jener Welt ("Beachte Regel
Nummer eins!" "Wie geht Regel Nummer eins?" "Verhalte dich nie unvorsichtig kleinen, kahlköpfigen, verhutzelt wirkenden und lächelnden Männern gegenüber!" xD). Absolut empfehlenswert, auch für diejenigen, die sich noch nie in die Scheibenwelt getraut haben!

Mai

(Die) Möglichkeit einer Insel - Michel Houellebecq

Das Buch hab ich mit 16 oder 17 gelesen und es hat mich so schockiert, dass ich das meiste davon verdrängt habe.

Inhalt: Das Buch portrtätiert in einem Handelsstrang das Leben von Daniel, der sein Leben zynisch-nüchtern und mit schamloser Offenheit erzählt. Der zweite Strang erzählt von Daniel23 und Daniel24 - Daniels Klonen. Das Buch ist eigentlich ein Science-Fiction-Roman, weil es darum geht, wie sich die Menschheit selbst überwindet und immer weiter hin zum Endziel vordringt.
Meinung: Andererseits ist dieses Buch kein SF, sondern ein Spiegel, den der Autor - und die Hauptperson der heutigen Gesellschaft, die nach Jugend, Schönheit und Befriedigung strebt, schonungslos vors Gesicht stellt. Liebe gibt es nicht, alles lässt sich auf niedere Instinkte zurückführen und - vor allem - das Leben ist grausam, denn es endet schmachvoll als alter Mensch. Das ist das Fazit von Daniel, als er sein Leben betrachtet. Beim ersten Lesen stießen mich diese Gedanken ab, jetzt aber erkenne ich den Funken Wahrheit darin. Das Buch zeigt eine Facette des Lebens, eine grausame zwar, aber nichtsdestotrotz wahr.

Juni

(Der) Name des Windes - Patrick Rothfuss

Das Buch hab ich mir schon oft in der Bücherei angeschaut, aber der Buchklappentext, der vor Begeisterung - und ohne Inhalt - fast überschäumte, hat es mich immer wieder ins Regal stellen lassen. Dann bekam ich es von einem Freund geliehen und siehe da: ich habe mich verliebt.
Inhalt: Kvothe ist einer der größten Helden seiner Zeit, Kote jedoch nur ein Wirt in irgendeiner Schenke. Ein zufällig dort unterschlüpfender Chronist erkennt den sagenhaften und spurlos verschwundenen Helden und bittet ihn um seine Geschichte. Und die hat es wahrlich in sich.
Meinung: Don't jugde a book by its cover! Das Buch ist fantastisch und spannt witzige und unterhaltsame Erzählstränge, die irgendwie ein unfassbares und unglaubliches Abenteuer ergeben. Der Autor schafft es, eine klassische Heldengeschichte zu erzählen, ohne dass sie abgedroschen klingt. Man fiebert dem Ende entgegen und fürchtet sich gleichzeitig vor seinem Ende. Mehr kann ich von einem Buch nicht verlangen.

Comics lesen - Scott McCloud

Nicht ganz ein Buch, aber immerhin ein Buch über Comics. Und ein Comic natürlich.
Inhalt: Scott McClouds Bücher über die Funktionsweise von Comics und ihrer Eigenheiten ist Pflicht für jeden, der sich damit beschäftigt. Vieles ist den Kennern natürlich schon bekannt, aber McCloud fasst alles Wichtige gut zusammen und schafft damit ein Lehrbuch, in dem man immer mal wieder blättern mag.
Meinung: Einfach klasse! In der Mittelschule gab es das Buch in unserer kleinen Schulbibliothek - was schon an sich eine große Leistung ist! - und schon damals hat es mich fasziniert. Da ich mich leider nur für die Bilder interessierte und den ganzen Text nur überflog, aber nicht verstand, konnte mich das Buch erst beim zweiten Mal lesen fesseln.

Juli

Joachim zeichnet sich weg - Lukas Hartmann

Vor einiger Zeit bekam ich Lust, wieder dieses alte Kinderbuch von mir vom Dachboden zu holen und zu lesen.
Inhalt: Joachim hat keine Lust, Mathehausaufgaben zu machen und zeichnet sich lieber mit seinem Bleistift Kritzel raus aufs graphitgraue Meer, um Abenteuer zu erleben. Diese riechen aber verdächtig nach Crusoe und Gulliver.
Meinung:
Früher hat mich dieses Buch begeistert, diesmal konnte ich es kaum zu Ende lesen. Die Charaktere sind flach, die Handlung meistens unverständlich und Kritzel ist ein Kotzbrocken. Tut euch einen Gefallen und überlegt euch zweimal, ob ihr ein Kinderbuch nochmal durchlest.


(Der) Weitseher - Robin Hobb

Aus Buchmangel von einem Freund geliehen bekommen und sofort verschlungen.
Inhalt:
Fitz wächst als Bastard eines Prinzen am Königshof auf - als Gehilfe des Stallmeisters. Als er älter wird, gerät er in die Fittiche des Königs, der ihm Benehmen und ein Handwerk beibringen lässt. Und zwar nicht irgendeines: Fitz wird Assassine im Auftrag des Königs und gerät so unfreiwillig in die politischen Geschicke des Königreiches.

M
einung: Das Buch ist fantastisch und trifft - unglaublicherweise - 100% meinen Büchergeschmack. Den Hauptcharakter beginnt man aber der ersten Seite zu lieben und fühlt deshalb jede Niederlage und Gemeinheit seiner Gegner und Neider stark mit. Die Geschichte ist sehr spannend und nie langweilig. Wer mittelalterliche Fantasybücher mag, sollte sich dieses hier besorgen!


(Die) Burgunder - Reinhold Kaiser

Inhalt: Das Buch umfasst eigentlich alles bekannte Wissen über die Burgunder, seien es historische Ereignisse oder kulturelle Riten. Es ist das bisher ausführlichste Buch über das frühmittelalterliche Volk der Burgunder, über die man eigentlich kaum etwas weiß.
Meinung: Ich hab das Buch für eine Seminararbeit gebraucht und es fast als einzige Quelle benutzt, weil es einfach am meisten Informationen bereithält. Und dadurch, dass ich es ganz durchgelesen habe, kann ich es auch für die Challenge benutzen!


August

Ruhm - Daniel Kehlmann

"Die Vermessung der Welt" hab ich gelesen, aber für mich war das Buch nicht so toll. Als mich meine Schwester aber auf eine Lesung von "Ruhm" eingeladen hat, war ich begeistert!
Inhalt: Das Buch enthält neun Kurzgeschichten. Der Titel ist Programm; alle drehen sich um die Identität eines Menschen und wie und ob! sie sich überhaupt fassen lässt. Kehlmann spielt in den Geschichten mit "Realität" und Fiktion und lässt die Grenzen dazwischen verwischen.
Meinung: Ich liebe es, wenn der Autor mit dem Leser und dessen Vorstellungen spielt! Und das tut Kehlmann mit einer Raffinesse, das einem beim Lesen schwindelig wird. Das Buch ist ein Hinweis für mich, dass ich nicht nur Fantasy lesen sollte!

(Die) Schamanenbrücke - Robin Hobb
Inhalt: Nevare ist der zweite Sohn eines Adeligen, weshalb sein Schicksal die Armee ist. Seine ganze Kindheit ist von Drill und Gehorsam geprägt; er träumt davon, seiner Familie auf dem Feld Ehre zu gewinnen. Sein letzter Lehrer vor der Akadamie bringt ihn in Lebensgefahr. Dabei entscheidet Nevare sich dafür, sein Leben der Magie zu widmen, anstatt zu sterben. Das stellt sich als verhängnisvoll heraus, denn ein Teil von ihm geht bei einer großen Magierin des wilden Volkes in Lehre. Und das lässt sich gar nicht mit seiner Soldatenausbildung vereinen.
Meinung: Das erste Buch der Trilogie um Nevare Burvelle ist fesselend, aufregend und sehr spannend. Die Welt ist komplett durchdacht und der Konflikt zwischen dem zivilisierten Reich und den wilden Nomaden der Fleck ist gut zu verstehen und aufgebaut.


Im Bann der Magie - Robin Hobb

Der zweite Teil der Nevare-Trilogie.
Inhalt: Nevares Zeit auf der Akademie wird schlimmer und schlimmer. Er versteht sich selbst nicht mehr, da er den Fleck-Teil in sich nicht anerkennt, genauso wenig wie die Magie, die in ihm Wurzeln schlägt. Seine Mitschüler verachten ihn, nachdem er nach einer Seuche aufgeht wie ein Hefeteig, die alle anderen zu Gerippen werden lässt. Außerdem glaubt er sich schludig daran, dass die Krankheit überhaupt ausgebrochen ist.

Meinung: Hobb wagt sich da an einen sehr problematischen Hauptcharakter heran. Er ist innerlich zerrissen, stur, manchmal dumm, konservativ und hält an Werten fest, die der Leser manchmal nicht nachvollziehen kann - eben weil es solche Charaktere sonst nicht gibt. Das zweite Buch hat mir nicht so gefallen, eben weil ich die Entscheidungen Nevares nicht nachvollziehen konnte. Dennoch hat es Hobb geschafft, mich weiter an der Geschichte interssiert zu halten: ich hab mir auch den dritten Band gekauft.

 


September

Walden Two - B.F. Skinner
Das Buch hat sich mein Freund ausgeliehen, ich habs gelesen und ihm dann empfohlen. =)
Inhalt: Wie macht man eine perfekte Welt? Wie schaut eine Gesellschaft aus, in der alle Menschen friedlich und ohne größere Probleme miteinander leben? Dies sind die zentralen Fragen des Buchs und auch die, welche den Behavioristen Skinner selbst stets beschäftigt haben. Der Protagonist, ein Universitätsprofessor, reist auf Drängen eines ehemaligen Studenten mit einer kleinen Gruppe zur autarken Kolonie "Walden Two". Frazier, einer der Gründer, führt sie herum und erklärt ihnen, wie die perfekte Gesellschaft funktioniert.
Meinung: Das Buch ist schon älter, aber dennoch gut zu lesen. Als Belletristik würde ich es guten Gewissens nicht nennen, dafür sind die Abschnitte mit wissenschaftlicher Disskussion zu lang. Naja, eigentlich besteht das ganze Buch daraus. Seine Argumente sind gut und einleuchtend, dennoch bleibt am Ende ein schaler Geschmack zurück, weil sie so nach Propaganda klingen. Wen die Thematik interessiert, sollte aber auf alle Fälle mal reinschauen.


Oktober

(A) Game of Thrones - George R.R. Martin

Ich habe aus Ermangelung an Alternativen die englische Version gelesen.

Inhalt: Der Winter naht in den Sieben Königreichen und das bedeutet Schlimmes, denn er währt in dieser Welt mehrere Jahre an. Die Familie Stark, die sich im Norden und fern von der Königsstadt sicher fühlt, bekommt Besuch vom König und seinem Gefolge. Dabei fällt ein Sohn vom Dach und liegt im Koma, ein anderer, der Bastard, zieht in den Norden, um an der Wand die Wildnis abzuwehren,  und die zwei Töchter ziehen mit ihrem beförderten Vater nach Süden an den Königshof. Ned Stark wurde rechte Hand des Königs und muss sich gleich mit Intrigen und tödlichen Komplotten auseinandersetzen.
Meinung: Das erste Buch der Tetralogie ist eine Wucht, denn es umfasst über achthundert Seiten und acht Hauptcharaktere, die ihre Geschichte erzählen. Dabei ist es schwer, den Überblick über alles zu behalten, nichtsdestotrotz ist es ein gewaltiges und schönes Epos, dessen Weiterverlauf ich unbedingt erfahren muss. Falls jemand Interesse daran hat: lieber viel Zeit einplanen.

November

Dezember


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