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Was ist nur los mit mir

Mein Ich ist nicht mehr dasselbe wie vor einem Monat oder zwei. Ich bin nicht mehr ich. Oder war ich es seit sechs Jahren schon nicht mehr? Bin ich seit sechs Jahren ein ganz anderer Mensch, mit anderen Gefühlen und Vorlieben, als ich eigentlich gewesen wäre - ohne diese Pillen? Selbst wenn ich noch ich bin, habe ich doch Entscheidungen getroffen, die vielleicht anders ausgefallen wären ohne das Medikament. Wie kann ich dann behaupten, ich würde jemanden mögen oder lieben, wenn das sowieso alles nur hormonell begründet ist?
     Ich habe mich verändert. Ich habe mich durch das Absetzen der Pillen verändert. Aber ich wollte das nicht; ich wollte nur schauen, ob dadurch meine Depressionen verschwinden würden. [Haben sie es getan? Ich weiß es nicht; ich heule nicht mehr so oft, aber eigentlich bin ich generell trauriger und besorgter.] Und jetzt finde ich raus, dass ich anders geworden bin. Obwohl ich das gar nicht will! Mein Leben mit Medikament hat mir sehr gut gefallen, ich würds dankend wieder zurück nehmen! Aber geht das noch? Wäre das nicht Selbstbetrug?
     Das neue Selbst gefällt mir aber nicht. Es ist ... erwachsen. Kalt. Abweisend. Gemein. Abgeschottet. Ich mag es nicht. Lieber unbesorgt und unter Hormonen, als wütend und frustriert und "clean".
Oder.?



13.10.11 22:45
 


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