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Eine Tür

Ganz hinten, am hinteren Ende der Halle, ist eine Tür erschienen. Sie ist eher klein, aber ganz bunt und exotisch. Ich sitze hier und mein Mund ist schon ganz trocken von dem Verlangen, sie zu öffnen. "Sie ist für mich!", denke ich, "nur für mich - und ausgerechnet die!" Für mich? Oder ist sie nur ein Trugbild, zusammengesetzt aus all den halbgaren Träumen, die sich hier im Laufe der Jahrzehnte niedergelassen und sich untereinander verworren haben? So lange habe ich von so einer Tür geträumt: aus regenbogenfarben bedrucktem, dünnen Papier, nach Keksen und Abenteuern duftend und dahinter - ungeahnte Möglichkeiten.
     Ich sitze auf einer Bank in der Halle, die schon sehr bequem ist vom langen Benutzen. Ich kenne sie und schätze auch ihre Eigenschaften, aber - wird es nicht langsam Zeit, sie zu verlassen? Aufzubrechen? Meine Unterlippe ist schon ganz zerkaut; die Tür ist zwar erst vor ein paar Tagen richtig und wahrhaftig aufgetaucht, in Umrissen gab es sie aber schon lange. Ebenso lange habe ich drauf gewartet, dass sie sich manifestiert, damit ich endlich durchgehen kann. Aber will ich auch wirklich? Will ich es wirklich wagen und die durchgesessene, aber bekannte Bank zurücklassen? Ich fühle mich die meiste Zeit noch nicht bereit dafür, ich muss doch erst erwachsen werden!
     Oder?
     Die Tür glitzert hintergründig, als ob sie schon mehr wüsste als ich.
29.6.11 22:32
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Y-Man (29.6.11 23:54)
Türen kommen und gehen im Laufe des Lebens. Welche nimmt man? Entscheidungsfreudigkeit ist eine Tugend...


Nanna / Website (1.7.11 14:41)
Das gute bei Türen ist, dass die meisten sich nicht hinter einem verschliessen. Man kann also meistens guten Gewissens durchgehen ohne fürchten zu müssen, dass man nicht mehr zurückkehren kann. Nur wenige Türen schliessen sich hinter dir und dann gibt es kein zurück. Aber vertrau mir...auch hinter der nächsten Tür wird es eine Bank geben, die dir nur allzu bekannt vorkommen wird.

Liebe Grüße
Nanna


Y-Man (6.7.11 00:25)
Na, na, Nanna, du redest hier der Beliebigkeit das Wort. Nicht alle Türen kann man wieder öffnen, wenn man sie erst einmal hinter sich zugeschlagen hat. Und das ist auch gut so. Entscheidungen haben Konsequenzen! Oft kleine, oft große aber niemals keine!

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